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Schützengesellschaft Schützenheil Steinhöring e.V.

Vereinsgeschichte

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Ins Leben gerufen wurde die Zimmerstutzenschützengesellschaft Schützenheil Steinhöring durch den in ganz Bayern bekannten Meisterschützen Anton Ramsl sen. im Jahre 1919. Schon am 29. November 1919 konnte man den 1. Schießabend abhalten. Mit der Weihe der Vereinsfahne , verbunden mit dem 2. Gauschießen des Gaues Ebersberg war das Jahr 1923 eines der Bemerkenswertesten des Vereins. Erwähnt sei hier noch, das Frau Anna Renner das Amt der Fahnenmutter innehatte. Max Ökl jun. konnte als 1. Schützenkönig des Vereins gekrönt werden. Die Schützenkette, gestiftet 1923 von Herbergsvater A. Ramsl hat die Wirren der Zeit sowie die Kriegsjahre ohne Schaden überstanden. Sie befindet sich bis zum heutigen Tage im Besitz des Vereins. Schon 1928 hat Anton Ramsl „Toni der Räuber“ genannt eine Aufzeigevorrichtung gebaut, welche den gefährlichen Beruf des „Zielaufzeigers“ unnötig machte. Die Scheibe konnte nach jedem Schuss an den Stand zurückgefahren werden. 1929 wurden auf Anregung von A. Ramsl Schießstände für Kleinkaliber auf der Steinhöringer „Alm“ gebaut, die etwa 500 m vom Gasthaus entfernt an einen Hang lagen. Durch die Kriegsereignisse behindert, fand ab Herbst 1944 keine Versammlung und kein Schießen mehr statt, da das Schießlokal für andere Zwecke umgebaut wurde. 1953 wurden auf Anregung des Vereinsgründers A. Ramsl die ehemaligen Schützen im Vereinslokal zusammengerufen, um die einst im guten Schützengeist geführte Schützengesellschaft wieder entstehen zu lassen. Leonhard Renner sen. wurde damals zum 1. Schützenmeister gewählt. 1962 übernahm Schützenheil die Patenschaft zur Fahnenweihe der Sebastianischützen aus Ebersberg. Im Jahre 1969 feierte der Verein sein 50-jähriges Jubiläum mit einem Preisschießen, das der Enkel des Vereinsgründers, Hans Ramsl gewann. Er wurde „Toni dem Räuber“ ein würdiger Nachfolger und auch ein großzügiger Sponsor des Vereins. 1974 zog Schützenheil mit dem Schießstand lokalintern um, und zwar vom Nebenzimmer in den Saal der Gastwirtschaft, wo auch eine Erweiterung der Schießstände von 4 auf 8 erfolgte. 1979 baten die Tullinger um die Patenschaft für ihre Fahnenweihe, was auch mit einem Patenbitten gewährt wurde. Die gesellschaftlichen Ereignisse innerhalb der Schützengesellschaft fanden seit jeher einen großen Anklang. So verbindet den Verein seit über 30 Jahren eine enge Freundschaft mit den Schützenvereinen aus Adelsried (nähe Augsburg) und Ellbögen (Tirol), wobei mit beiden im jährlichen Wechsel ein Freundschaftsschießen veranstaltet wird, in der der gesellige Kontakt jedoch im Vordergrund steht. Im Jahr 2000 stand wieder ein interner Umzug des Schießstandes an. Familie Pixa, inzwischen neuer Besitzer von Gasthof Ramsl bauten das Gebäude um und ein neuer Schießstand entstand unter dem Hotel, in dem wir bis heute unsere Übungsschießen, Wettkämpfe und sonstige Festivitäten abhalten.

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© 2019 Schützengesellschaft Schützenheil Steinhöring e.V. (Josef Barthuber)
 
 
 
 

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